Fallschirmsport

 

Es ist das Element Luft, das wir für unseren Fallschirmsport nutzen. Neugierde ist es, die uns dazu treibt, manchmal Angst, die uns davon abhält. Voraussetzung ist, wie bei vielen Sportarten, eine gesunde Portion Herz und Verstand.

 

Den Traum vom Fliegen suchten schon Daedalus und Ikarus zu verwirklichen. In vielen Formen machen wir es ihnen heute nach. Geblieben ist aber immer noch der Traum vom freien Flug. Er wird bei keiner anderen Luftsportart so verwirklicht wie in einer Phase des Fallschirmabsprungs, dem freien Fall. Hier ist das Fluggerät der menschliche Körper selbst. Bei rund 200 km/h Fallgeschwindigkeit gelingt es, durch geringe Veränderungen der Körperhaltung Drehungen, Saltos sowie Vor- und Rückwärtsbewegungen im Spiel mit dem Luftwiderstand durchzuführen. Der Springer fällt nicht nur, er „fliegt“, das heißt er steuert und kontrolliert seine Bewegungen im Raum wie ein Vogel – ohne jegliches technische Hilfsmittel.

 

Dieses unbeschreiblich herrliche Gefühl weiß ein kleiner Teil der Menschheit seit etwa 70 Jahren zu genießen, und auch nur deshalb, weil lange zuvor ein Gerät entwickelt wurde, das fallende Körper ausreichend abbremst und so eine sanfte Landung ermöglicht: der Fallschirm.

 

Zur Grundausrüstung eines Fallschirmspringers gehört der Haupt- und Reservefallschirm samt Gurtzeug und Verpackungssystem sowie eine zweckmäßige Bekleidung und festes Schuhwerk.

 

Damit der Fallschirmspringer den freien Fall erleben kann wird natürlich noch ein Absetzflugzeug benötigt, das ihn auf die erforderliche Absprunghöhe befördert. Bei uns im Verein wird aus unserer Vereinsmaschine, einer Cessna, abgesprungen.