Über Uns

Modellflug

Der RC-Modellflug ist eine faszinierende technische Sportart. Je nach den persönlichen Möglichkeiten und Veranlagungen kann man den Modellflug entweder als anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung betreiben oder anderseits auch alle Stufen bis zur Meisterschaftsreife beschreiten. Der Burger Modellflug kann schon auf eine Geschichte von über 50 Jahren zurückblicken. Seit 1952 gibt es offiziell den Modellflug in Burg.

In der ehemaligen DDR war der Burger Modellflug eine Sparte der GST. Nach der Wende schlossen sich fünf der ehemaligen GST Flugmodellsportler zusammen, um diesen Sport weiter zu betreiben. Als Fluggelände wurde der Burger Flugplatz in den Krähenbergen genutzt. Leider war die Nutzung des Flugplatzes nur von kurzer Dauer, wir mussten uns ein neues Fluggelände suchen.

 

Ein ehemaliger Agrarflugplatz bei Parchau wurde für kurze Zeit unser Fluggelände. Schließlich pachteten wir ab 1992 ein Gelände in der Nähe von Ihleburg direkt am Güldensee. Auf diesem Gelände richteten wir unseren ersten Teilwettbewerb der Landesmeisterschaft Sachsen-Anhalt aus. Die Anzahl der Mitglieder unserer Modellfluggruppe stieg an, so dass wir am 01.01.1995 den MFC Burg e.V. gründeten. 1996 nahmen wir Kontakt mit dem in Burg ansässigen Flugsportclub auf und schlossen uns schließlich 1997 dem FSC Burg an.

Wir sind zur Zeit 18 aktive Modellflieger, die auch alle Mitglied im DMFV, dem Fachverband der Modellflugsportler in der Bundesrepublik Deutschland sind. Egal, ob man sich an nachgebauten historischen Flugzeugen und deren Flugbild erfreut, oder lieber den lautlosen Segelflug mag, alles hat seinen Reiz. Die Geschwindigkeitsfanatiker fliegen lieber Luftrennen oder üben sich im Fliegen von komplizierten Flugfiguren , wie es mit manntragenden Kunstflugmaschinen möglich ist.

Ultraleichtflug

Auf unserem Flugplatz betreiben auch einige Flugsportler den Ultraleichtflug mit 3-achs und Gewichtskraft UL’s. „Ultraleichtflugzeuge“ sind per Definition keine Luftfahrzeuge, sondern Luftsportgeräte und ihre „Lenker“ Luftsportgeräteführer. Der Unterschied zu Flugzeugen liegt in der Vorgabe, dass Luftsportgeräte ein Gesamtrettungssystem haben müssen und ihr max. Abfluggewicht auf 472,5 kg beschränkt ist. Weiterhin werden die „Ultraleichten“ noch in Aerodynamischgesteuerte (auch 3-Achser genannt) und Gewichtskraftgesteuerte Geräte unterschieden. Wer einen Luftsportgeräteführerschein erwerben möchte, kann dies entweder in einem Verein (sofern ein Fluglehrer vorhanden ist) oder einer kommerziellen Flugschule tun.

Motorflug   

Vereinsmaschine

Unsere Cessna steht den Vereinsmitgliedern zur Nutzung zur Verfügung.

Fluginteressierte können sich mit Ihren Anfragen gern an den Verein wenden.

Segelflug

Der Segelflug, lautloses Gleiten mit motorlosen Flugzeugen oder Fliegen mit abgeschaltetem Motor ist immer ein besonderes Erlebnis. Zum Starten ist jedes Segelflugzeug erst einmal auf fremde Hilfe angewiesen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie z.B. den Windenstart, den Flugzeugschlepp, den Eigenstart, den Gummiseilstart oder den Autoschlepp.  Sie müssen auf eine bestimmte Ausgangshöhe gebracht werden, bevor Sie selbstständig weiterfliegen können. Zur weiteren Höhengewinnung werden dann die natürlichen Aufwinde genutzt.

Fallschirmsport

 

Es ist das Element Luft, das wir für unseren Fallschirmsport nutzen. Neugierde ist es, die uns dazu treibt, manchmal Angst, die uns davon abhält. Voraussetzung ist, wie bei vielen Sportarten, eine gesunde Portion Herz und Verstand.

 

Den Traum vom Fliegen suchten schon Daedalus und Ikarus zu verwirklichen. In vielen Formen machen wir es ihnen heute nach. Geblieben ist aber immer noch der Traum vom freien Flug. Er wird bei keiner anderen Luftsportart so verwirklicht wie in einer Phase des Fallschirmabsprungs, dem freien Fall. Hier ist das Fluggerät der menschliche Körper selbst. Bei rund 200 km/h Fallgeschwindigkeit gelingt es, durch geringe Veränderungen der Körperhaltung Drehungen, Saltos sowie Vor- und Rückwärtsbewegungen im Spiel mit dem Luftwiderstand durchzuführen. Der Springer fällt nicht nur, er „fliegt“, das heißt er steuert und kontrolliert seine Bewegungen im Raum wie ein Vogel – ohne jegliches technische Hilfsmittel.

 

Dieses unbeschreiblich herrliche Gefühl weiß ein kleiner Teil der Menschheit seit etwa 70 Jahren zu genießen, und auch nur deshalb, weil lange zuvor ein Gerät entwickelt wurde, das fallende Körper ausreichend abbremst und so eine sanfte Landung ermöglicht: der Fallschirm.

 

Zur Grundausrüstung eines Fallschirmspringers gehört der Haupt- und Reservefallschirm samt Gurtzeug und Verpackungssystem sowie eine zweckmäßige Bekleidung und festes Schuhwerk.

 

Damit der Fallschirmspringer den freien Fall erleben kann wird natürlich noch ein Absetzflugzeug benötigt, das ihn auf die erforderliche Absprunghöhe befördert. Bei uns im Verein wird aus unserer Vereinsmaschine, einer Cessna, abgesprungen.